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Das tragische Schicksal der jungen Suzy Lamplugh

An einem Montag im Juli 1986, am helllichten Tag, geschah das Undenkbare. Suzy Lamplugh verschwand, während sie einem Kunden ein Haus in Fulham, England, zeigte.

Diana Lamplugh, Suzys Mutter, kann sich noch sehr gut an den Anruf erinnern, den sie von Suzys Vorgesetztem damals erhielt. Er sagte: "Wissen Sie, wo Ihre Tochter sein könnte? Wir haben uns gefragt, ob sie zum Mittagessen nach Hause gegangen sei. Ich möchte Sie nun wirklich nicht beunruhigen, Frau Lamplugh ... aber Susannah hat kurz vor dem Mittagessen das Büro verlassen, um einem Kunden ein Haus zu zeigen, und ist seitdem nicht mehr zurückgekehrt. Deshalb wollten wir uns vergewissern, ob sie vielleicht zuhause ist." Diana wusste, dass das für Suzy, die sich immer an die Regeln und Vorschriften ihres Arbeitgebers hielt, nicht normal war und ahnte sofort, dass etwas passiert sein musste.

Suzy hatte am 28. Juli um 12.40 Uhr das Büro verlassen. Zwanzig Minuten später wurde sie zuletzt gesehen. Sie wartete damals in einer leerstehenden Immobilie, die erst seit einer Woche auf dem Markt war. Um 13 Uhr wurde sie mit einem Mann gesehen, mit dem sie wenige Minuten später zusammen wegging. Um 18.45 Uhr meldete ihr Vorgesetzter Suzys Verschwinden bei der Polizei.

Dianas Reaktion war vollkommen logisch. "Meiner ersten Reaktion des Schocks folgte ein Strom von Adrenalin. Wir mussten sie finden, also setzten wir uns sofort in Bewegung. Mein Mann und ich gingen zum Fluss, riefen nach ihr, immer und immer wieder und befahlen unseren Hunden nach ihr zu suchen."

Suzys Firmenwagen wurde kurz nach 22 Uhr von der Polizei entdeckt, etwa 1,5 Kilometer von ihrem Büro entfernt. Es gab keine Anzeichen einer gewalttätigen Auseinandersetzung und die Polizei fand auch keine Fingerabdrücke.

Am nächsten Tag, den 29. Juli, erschien in der "London Evening Standard" ein Bericht mit dem Titel "Wurde die junge Maklerin entführt?". "Scotland Yard" berichtete, dass sie sich große Sorgen um die Sicherheit der jungen Frau machten. Am Mittwoch, den 30. Juli, war Dianas 50. Geburtstag und das Haus der Lamplughs in London wurde von Journalisten belagert. Diana sprach zu den Medien, denn sie sah darin eine Möglichkeit, ihre Tochter Suzy zu finden.

Am Donnerstag waren Diana und ihr Ehemann Paul zweimal im Fernsehen zu sehen. Diana äußerte ihre Bedenken: "Ich fühle, dass sie irgendwo gefangen ist, sie wird gegen ihren Willen festgehalten. Ich weiß es, fühle das, weil sie sich nicht bei uns meldet. Sie ist eine sehr starke Frau ... sie weiß mit jeder Situation umzugehen."

Am 4. August, eine Woche nachdem Suzy verschwunden war, gestand Diana "London Plus" von "BBC TV", dass sie langsam begriff, dass ihre Tochter tot sein könnte. "Ich begreife langsam, dass sie gestorben sein könnte. Aber ich will mir nicht vorstellen, wie es dazu gekommen ist, das wäre zu viel."

Trotz Ermittlungen der Polizei und einer internationalen umfangreichen Medienberichterstattung gab es keinerlei Spur von Suzy. Diana schrieb fünf Jahre später: "Es gibt keine Spur von ihr, nichts, als wäre sie spurlos vom Erdboden verschwunden." Suzys Leiche wurde nie gefunden, aber man nimmt an, dass sie ermordet wurde. Suzy wurde 1993 für tot erklärt.

Craig Swallow, CEO von SoloProtect, nahm 2002 an einer Konferenz der Suzy Lamplugh Trust teil, ein Besuch, der für immer sein Leben verändern würde. "Als ich 2002 an der Suzy Lamplugh Trust Konferenz teilnahm, war ich erschüttert. Ich traf auf viele Alleinarbeiter: Krankenschwestern, Sozialarbeiter, Fahrer, Verkäufer; Menschen, die Opfer von verbaler oder körperlicher Gewalt geworden sind. Ich begriff wie groß die Auswirkungen auf sie persönlich, aber auch auf ihre Arbeitgeber waren und schwor mir an diesem Tag, all diesen Menschen, die ich dort kennengelernt hatte, helfen zu wollen. Meine Idee war geboren: SoloProtect ID. Durch SoloProtect ID können Alleinarbeiter diskret einen Alarm in einer gefährlichen Situation auslösen und es werden gleichzeitig durch die Sprachaufnahme Beweise zu den Vorfällen gesammelt.“

SoloProtect ID ist nicht nur ein diskretes Gerät, sondern ist auch mit verschiedenen hochwertigen technischen Funktionen wie einem sogenannten "automatischen Totmann- und Lagealarm" oder einer Standortbestimmung über "A-GNSS" ausgestattet. Mit der Verwendung von SoloProtect ID kann ein Alleinarbeiter seine Arbeit sicherer nachgehen, denn Hilfe steht ihm jederzeit (24/7/365) zur Verfügung. SoloProtect fühlt sich jeden Tag dem Schutz der Alleinarbeiter verpflichtet.

Überall auf der Welt arbeiten Menschen täglich alleine mit verschiedenen sozialen und physischen Risiken. Denken Sie an Einschüchterung, Aggression, Gewalt, Fallen, Stolpern und Unwohlsein. Viel zu oft werden diese Risiken als normal betrachtet, was zur Folge hat, dass einzelne Arbeitnehmer tagtäglich Opfer schwerer Zwischenfälle werden.

Für Suzy Lamplugh war es ein Tag wie jeder andere. Sie ahnte nicht, dass es zu einem gefährlichen Vorfall kommen könnte. Deshalb müssen wir sicherstellen, dass Menschen, die alleine arbeiten, im Notfall Hilfe erhalten. Denn heute gibt es spezielle Alarmsysteme für Alleinarbeiter wie SoloProtect ID, die es leider zu Zeiten von Suzys Verschwinden noch nicht gab.

Mit dem Verkauf von jedem SoloProtect ID Gerät geht ein Teil des Erlöses an Suzy Lamplugh Trust. Suzy Lamplugh Trust hat es sich zum Ziel gesetzt, das Risiko von Gewalt und Aggression am Arbeitsplatz und insbesondere bei Alleinarbeit zu reduzieren. Dafür haben sie unter anderem eine "National Stalking Helpline"  entwickelt sowie ein Handbuch für Arbeitgeber und Arbeitnehmer verfasst, das sich mit dem Thema Stalking am Arbeitsplatz beschäftigt. Dieses Handbuch dient auch als Richtlinie, die Mitarbeiter und Arbeitgeber gegen Stalking unternehmen können.

Sind Sie also ein Alleinarbeiter oder arbeiten Sie mit Alleinarbeitern zusammen, sind Sie verpflichtet sich Gedanken darüber zu machen, wie Sie diese bestmöglich schützen, denn Risiken lauern überall und treten meist unvorhergesehen ein. Geben Sie Ihren Alleinarbeitern die Chance in einer Notfallsituation diskret Alarm schlagen zu können, schnellstmöglich Hilfe zu bekommen und sich in Sicherheit bringen zu können.

Stefanie Poeschl

Von Stefanie Poeschl , Marketing Manager Deutschland SoloProtect, gepostet am 5 April 2018

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